Voraussetzungen für Kostenübernahme

Voraussetzung für eine Kostenübernahme muss eine ärztliche Bescheinigung / Überweisung vom Allgemeinmediziner, einem Fach- oder Hausarzt vorliegen. Der osteopathische Therapeut, welcher die Heilbehandlung ausführen soll, muss für eine Kostenübernahme über eine anerkannte berufliche Qualifikation verfügen. Im Allgemeinen reicht die Mitgliedschaft in einem der anerkannten Berufsverbände für Osteopathen aus. 
Unserer Praxis ist Mitglied beim Verband Freie Osteopathen (VFO), Mitgliedsnummer 348.

Osteopathie

Osteopathische Einsatzbereiche

Kinderosteopathie hier werden Störungen im kraniosakralen System bei Säuglingen und Kleinkindern behandelt. Gerade dieser Zielgruppe ist besonders gut beeinflussbar. Der Osteopath kann z.B. Schädelasymmetrien durch Geburtstraumata wirkungsvoll behandeln und so spätere strukturelle oder auch funktionelle Dysfunktionen wie Skoliosen, Verdauungsstörungen oder gar Entwicklungsverzögerungen vermeiden helfen. Die Osteopathie fördert die gesunde Entwicklung des Kindes und ermöglicht auf sanfte Weise notwendige Korrekturen.

Die parietale Osteopathie hat den gesamten Bewegungsapparat im Fokus. Der sorgt für Zusammenhalt und Beweglichkeit des Körpers, besteht aus den Knochen, Bindegewebsstrukturen, Bändern, Sehnen und der Muskulatur. Störungen wie Muskel-Verspannungen, Gelenk-Blockaden oder Bindegewebsverklebungen behandelt der Osteopath mit speziellen Techniken, bewirkt so die Wiederherstellung der Beweglichkeit und physiologischen Funktionen, stärkt Wohlbefinden und Abwehrkräfte.

In der viszeralen Osteopathie werden die inneren Organe des Brust-, Bauch- und Beckenraums und ihre halt gebenden Strukturen behandelt. Die Organe haben eine spezifische Eigenbewegung, bewegen sich, z.B. bei jedem Atemzug auch natürlicherweise gegeneinander. Verklebungen oder Verwachsungen z.B. durch Haltungsmuster, Erkrankungen, Unfälle, aber auch emotionale Schocks können zu Bewegungseinschränkungen und damit zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Der Osteopath kann hier mit einfachen Techniken Medikamenten frei und wirkungsvoll behandeln.

Die craniosakrale Osteopathie behandelt vorrangig den Schädel (Cranium), die Wirbelsäule, das Kreuzbein (Sakrum) und das Nervensystem. Störungen in diesen Bereichen werden mit sanften Techniken behoben, so dass die knöchernen, bindegewebigen, neuronalen und flüssigen Strukturen wieder ins Gleichgewicht kommen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wieder hergestellt wird. Die craniosakrale Osteopathie verbindet energetische und manuelle Techniken, das heißt, der Osteopath arbeitet auf der körperlichen Ebene wie auch im emotionalen Ausgleichsfeld des Patienten.

Die Fasziale Osteopathie behandelt die Bindegewebe. Durch Ertasten und Befunden der Fazienstrukturen und deren Bewegungsmöglichkeiten können mit speziellen Techniken die Selbstheilungskräfte aktiviert, Verklebungen gelöst und das körperlich-seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

Behandlung durch Osteopathen
Ein Osteopath verwendet weder Röntgengeräte noch Ultraschall oder Bluttests, sondern „behandelt“ Beschwerden im wahrsten Wortsinn: nämlich allein mit den Händen. Sanft ertastet er, woher Problemen rühren. Mit gezielten Handgriffen lockert er das Muskelgewebe, aktiviert die Nerven und regt den Blutfluss an. Auf diese Weise setzt er den Selbstheilungsprozess des Körpers in Gang, er versetzt diesen in die Lage, Störungen selbst zu beheben und so seine natürliche Beweglichkeit zurückzuerlangen. 

Osteopathie darf nur von zertifizierten Osteopathen ausgeübt werden, welchen in einen Berufsverband für Osteopathie registriert sind.
Osteopathie ist grundsätzlich eine sanfte Behandlung wobei nur die Hände der Osteopath im Einsatz kommen. Trotzdem kann es passieren dass nach der ersten Behandlung einen erst Verschlimmerung als Reaktion ausgelöst wird, da die behandelten Organismen sich auf die Behandlung einstellen müssen. Dieser Reaktion kann 24 bis 48 Stunden andauern. Spätestens nach der dritten osteopathischen Behandlung sollte eine positive Reaktion erzeugt werden. 
Auch für einen Osteopathen ist und bleibt der menschlichen Körper einen Herausforderung.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Therapeuten.